Lexikon
Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
Auch bekannt als: PTBS, PTSD, posttraumatische Belastungsstörung
Kurz erklärt
Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine psychische Erkrankung, die nach einem traumatischen Ereignis auftreten kann und durch Wiedererleben, Vermeidung und ein anhaltendes Gefühl der Bedrohung gekennzeichnet ist.
Nach der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-11) umfasst die PTBS drei Kernbereiche:
- Wiedererleben des Ereignisses in der Gegenwart, etwa durch Flashbacks, sich aufdrängende Erinnerungen oder Albträume
- Vermeidung von Gedanken, Erinnerungen, Orten oder Situationen, die an das Ereignis erinnern
- Anhaltendes Gefühl erhöhter Bedrohung, z. B. Schreckhaftigkeit und übermäßige Wachsamkeit
Die Beschwerden halten mindestens mehrere Wochen an und beeinträchtigen den Alltag deutlich. Als wirksamste Behandlung gelten traumafokussierte Psychotherapien – dazu zählen unter anderem EMDR und die traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapie.